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Lese- und Rechtschreibförderung im Praxisnetz Watanabe

Endlich durchstarten...
... weil Lernen Spaß macht!

Was ist eine Legasthenie?
Fehlerfrei schreiben zu können, ist keine Frage der Intelligenz!
Legasthenie ist eine Teilleistungsstörung, bei der lediglich in den Bereichen des Lesens und/oder Schreibens Schwierigkeiten auftreten.

Wie entsteht eine Legasthenie?
Die Ursachen können vielfältig sein und sind noch nicht genau erforscht. Neben genetischen Faktoren können auch Schwächen in der auditiven oder visuellen Wahrnehmung eine Rolle spielen.  
Probleme in der auditiven Wahrnehmung, also der Fähigkeit Gehörtes aufzunehmen und zu verarbeiten, stören die Entwicklung des Sprachgefühls. Dies kann bereits im
Vorschulalter erkannt werden und äußert sich z.B. in der Schwierigkeit

·  Reime zu finden (Maus-Haus) oder
·  Anfangs-, End-, Mittellaute zu erkennen und sprachlich korrekt einzusetzen
   (destern statt gestern).

Bei Defiziten der auditiven Wahrnehmung ist eine logopädische Therapie ratsam, denn ein gutes Sprachgefühl kann die Entstehung und Ausprägung einer Legasthenie verhindern.
Logopädie wird vom behandelnden Arzt verordnet und von den Krankenkassen finanziert. Unsere Therapeutinnen und Therapeuten beraten Sie diesbezüglich gern.

Wie erkenne ich eine Legasthenie?
Die Symptome sind individuell verschieden und können sich in unterschiedlichen Defiziten beim Lesen und Schreiben ausprägen. Das Lesen ist häufig langsamer, stockend und fehlerhaft. Betroffene Kinder haben meist Probleme Textinhalte zu verstehen.   
Beim Schreiben kann es zum Auslassen, Vertauschen oder Hinzufügen von Lauten und Wortteilen kommen. Oft ist das Schriftbild unstrukturiert und die Handschrift schlecht leserlich. Das Verfassen von Texten benötigt viel Zeit und ist häufig frustrierend.

Wie wird eine Legasthenie behandelt?
Nachhilfe alleine reicht nicht aus, um eine Legasthenie hinreichend zu behandeln.
Nach einer eingehenden Diagnostik entwickeln wir eine speziell auf das betroffene Kind abgestimmte Therapie.

Die fundierte Diagnostik beinhaltet:
  · Testung der Lese-Rechtschreibleistung
  · ausführliches Elterngespräch
  · Austausch mit dem betreuenden Lehrpersonal.

Die daraus entwickelte Therapie setzt sich aus folgenden Bausteinen zusammen:
  · Training des Sprachgefühls (Reimen, Silben trennen, Laute erkennen etc.)
     mit Bezug zum Lesen und Schreiben
  · Verbesserung der Buchstaben-Lautzuordnung
  · Förderung des lautgetreuen Schreibens
  · Training der Rechtschreibregeln
  · Förderung der Lesegenauigkeit und -geschwindigkeit
  · Vermittlung von Lernstrategien und -techniken
  · Stärkung und Wiederherstellung von Motivation, Lernfreude und Selbstwertgefühl.

Bitte sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne.
Um eine individuelle und zielgerichtete Förderung zu gewährleisten, finden die Therapieeinheiten einzeln oder in Kleingruppen zu ca. vier Kindern statt.
Während des gesamten Therapieprozesses legen wir großen Wert auf die Zusammenarbeit und den kontinuierlichen Austausch mit den Eltern und den betreuenden Lehrerinnen und Lehrern.
Bei Vorliegen einer auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung oder bei Einschränkungen in anderen sprachlichen Bereichen (z.B. Grammatik, Satzbau), ist zusätzlich eine von den Krankenkassen finanzierte logopädische Therapie möglich.

Termine erhalten Sie nach persönlicher oder telefonischer Absprache.

Gegebenenfalls besteht eine Förderfähigkeit bei Ihrem zuständigen Jugendamt.