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Logopädie im Praxisnetz Watanabe

Die Bedeutung der Berufsbezeichnung „Logopäde″ hat sich im Laufe der Zeit oft verändert. 1924 als Begriff für Stimmheilkunde eingeführt, umfasst die Logopädie heute die relativ junge medizinisch-therapeutische Fachdisziplin zur Verbesserung oder Wiederherstellung von Kommunikationsfähigkeiten des Menschen.

Beeinträchtigungen dieser Fähigkeiten können durch Sprach-, Sprech-, Stimm-, Schluck- oder Hörstörungen verursacht sein. Dementsprechend umfasst die Tätigkeit der Logopäden die Prävention, Beratung, Diagnostik, Therapie und/oder Rehabilitation von Störungs- oder Krankheitsbildern, die die oben genannten Einschränkungen zur Folge haben. Menschen, deren Stimme durch ihren Beruf stark beansprucht wird wie z.B Lehrer oder Sänger profitieren von Logopäden ebenso wie beispielsweise Kinder, deren Spracherwerb verzögert verläuft.
Eine weitere Klientengruppe sind Menschen, die wegen eines Schlaganfalls oder Unfalls das Sprechen oder Schlucken neu erlernen müssen. Die Arbeit der Logopäden integriert in starkem Maße neue Erkenntnisse der Neurowissenschaften, der Medizin und Psychologie, der Linguistik und Phonetik sowie der Heilpädagogik.
Methoden der logopädischen Therapie umfassen verschiedene Übungsmaterialien wie Bilder, Gegenstände und computergestützte Möglichkeiten. Rollenspiele und Dialoge können je nach Heilungsfeld Anwendung finden sowie die Unterstützung der Kommunikation durch non-verbale Techniken wie Mimik, Gestik, Bildtafeln oder auch elektronische Geräte mit Sprachausgabe. Unsere Therapiemöglichkeiten in der Logopädie umfassen unter anderem: Die Therapie sprechmotorischer Störungen (Dysarthrien und Sprech-Apraxien) in Anlehnung an TAKTKIN (nach Birner-Janusch); die Stimmtherapie mittels Akzentmethode nach S. Smith, mittels Kauübungen und Stoßübungen nach Fröschels, mittels Atemwurfübungen nach Fernau-Horn, mittels AAP (atemrhythmisch angepasste Phonation nach Coblenzer/Muhar), mittels Atemschriftzeichen nach Schürmann. Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeiten der Stotterertherapie nach v. Riper, Prüß und Katz-Bernstein; die myofunktionelle Therapie nach Kittel und Garliner; dieTherapie von Sprachentwicklungsstörungen nach Brügge/Mohs und Zollinger; die Therapie phonologischer Störungen nach Jahn; die Dyslalie-Therapie nach v. Riper; die Behandlung auditiver Wahrnehmungsstörungen in Anlehnung an N. Lauer; die Behandlung von Fazialis-Paresen uvam.